Ich heiße Elif, bin 29 Jahre, gebürtige Mannheimerin, Rechtsanwaltsfachangestellte, Yogalehrerin und Kinder Entspannungstrainerin.

Meine erste Berührung mit Yoga war, im Kindesalter, Dank meiner Mutter. Sie übte mit mir zusammen zu Hause Übungen, die sie als "Workouts bzw. Aerobics" ernannte.

Als ich mit 17 Jahren zum ersten Mal an einem Yoga Unterricht teilnahm, wurde mir bewusst, dass meine Mutter mit mir keine "Workouts bzw. Aerobics" übte, sondern Yoga.

Jahr für Jahr wuchs meine Interesse an Yoga immer mehr und ich beschäftigte mich intensiver damit. Drei Monate nach meiner Ausbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten in 2016, beschloss ich mich, meinem Traum einen Schritt näher zu kommen und begann mit der Ausbildung zur Yogalehrerin im

Yoga & Seminar Zentrum Mannheim.

Mein Yogalehrer und Ausbilder Yogacarya Premananda Ralf Waldkirch nahm uns an der Hand und brachte uns unendlich vieles bei. Faszinierend für mich zu wissen war vorallen Dingen, die Kraft der Wirkungen bei Krankheiten wie Krebs, Herz- und Lungenerkrankungen oder auch bei Menschen mit Depressionen. Eine Alternativmedizin, die sich positiv auf das gesamte menschliche System auswirken lässt und jeder das Glück und das Privileg hat, davon erfahren zu dürfen.

Nach meinem erfolreichem Abschluss zur Yogalehrerin in 2018, startete ich neben meinem Hauptberuf Yoga in diversen Instituten zu unterrichten.

Mein erstes Mal..

Das erste Mal Yoga zu unterrichten war das komplette Gegenteil von dem was ich geplant und erdacht hatte.

Ich saß drei Tage lang an meinen Skripten und versuchte die Lektion immer besser aufzubauen. Gedanken flogen quer durch meinen Kopf. Was ist wenn.. Noch schwieriger für mich war es vor allem, nicht wissen zu können, wie alt und mit welchen körperlichen Einschränkungen die Schüler am Unterricht teilnehmen werden. Alternativübungen und Hilfsmitteln müssten also parat stehen.

Da saß man aufgeregt auf seiner Matte und der Raum füllte sich mit den Schülern. Die Aufregung und die Unsicherheit wuchs mit jeder Minute immer mehr. Die Altersklasse war so unterschiedlich, von 30 bis 64 jährigen, mit bereits erlittenen Herzinfarkten, Diabetikern und Personen mit Arthrose.

Dann ging es los.

Ich begann mit einer Atemübung. Meine Schüler machten mir also nach. In dieser Zwischenzeit konnte ich meinen eigenen Atem regulieren, Aufregung und Panikzustände runterschrauben und war erfüllt mit positiven Gedanken. Mein Skript lag zwar unmittel an meiner Seite, allerdings wurde während dem Unterricht mehr als improvisiert und verlief besser als geplant.

Es war eines der glücklichsten und erfolgreichsten Tage. Meine Schüler saßen nach der Meditation mit positiv vibes und einem Lächeln im Gesicht auf ihren Matten und waren erfüllt mit Liebe. Von diesem Moment an, wusste ich dass das die richtigste Entscheidung meines Lebens war, Yogalehrerin sein zu dürfen.